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Microservice -Orchestrierung

Operaton ist eine gemeinschaftlich entwickelte, kostenlose Open-Source-Engine, die BPMN-, DMN- und CMMN-Code ausführen kann.

Sie haben eine Mikroservice-Architektur angenommen, um Agilität, Skalierbarkeit und unabhängige Bereitstellungen zu gewinnen. Aber wie Ihre Anzahl von Dienstleistungen wächst, stehen Sie vor einer neuen Herausforderung: Wie verwalten Sie komplexe Geschäftsprozesse, die mehrere, verteilte Dienstleistungen umfassen?

Das Umsetzen auf einfache Peer-to-Peer-Kommunikation (Kreographie) kann schnell zu einem „Spiderweb“ von Abhängigkeiten führen, wo kein einziger Service einen klaren Blick auf den End-to-End-Prozess hat. Dies führt zu einem System, das spröde, schwer zu debuggen und unmöglich zu überwachen ist.

Microservice Orchestration löst dieses Problem. Es führt eine dedizierte Orchestrationsschicht ein, die als Dirigent fungiert und den Fluss der Logik und Kommunikation zwischen Deinen Diensten verwaltet, um komplexe Prozesse mit Sichtbarkeit und Elastizität auszuführen.

Warum benötigt man eine Orchestrierungsschicht?

Während Sie sich über einfache Anfrage-Response-Interaktionen bewegen, werden die Grenzen der reinen Choreographie deutlich. Für jeden sinnvollen, langfristig laufenden Geschäftsprozess (wie Kundenauftrag, Patient Onboarding oder Kreditanwendung) ergeben sich erhebliche Probleme:

  • Keine End-to-End Sichtbarkeit: Wenn ein Prozess ausfällt, wo siehst du aus? In einem choreographierten System wird der Gesamtprozesszustand über mehrere Dienste und Nachrichtenprotokolle gestreut. Debugging wird zu einer forensischen Untersuchung und versucht, zusammenzuarbeiten, was passiert ist und wo der Prozess aufhörte.
  • Distributed Business Logic: Die Logik, die den Prozessfluss definiert, wird in jedem einzelnen Dienst fragmentiert und versteckt. Eine einfache Änderung des Prozesses, wie ein neuer Schritt, kann Code-Änderungen und Bereitstellungen über mehrere Dienste erfordern, negieren die Agilität, die Sie zu erreichen versucht.
  • Komplexe und inkonsistente Fehlerbehandlung: Wie behandeln Sie einen Timeout oder einen Geschäftsfehler in einer verteilten Transaktion? Durch konsequente Retry-Logik, Eskalationen oder Kompensation (Rollbacks) über ein Dutzend unabhängiger Dienste ist unglaublich komplex und führt zu duplizierten, fehleranfälligen Code.

Eine Orchestrationsschicht zentralisiert den Prozessablauf, ohne die Geschäftslogik zu zentralisieren. Es bietet einen dedizierten „Dirigent“, der die Reihenfolge der Schritte explizit modelliert, ausführt und überwacht, wodurch Klarheit und Kontrolle auf Ihr verteiltes System gebracht werden.

Die zwei wesentlichen Vorteile der Microservice-Orchestrierung

Die Aufnahme einer Orchestrationsschicht bietet sofortige und transformative Vorteile für Ihre Architektur und macht Ihr gesamtes System sichtbarer, widerstandsfähiger und anpassungsfähiger.

  • 1. Vollständige Transparenz des gesamten Prozesses

    Der größte Vorteil der Orchestrierung liegt in der Echtzeit- und eindeutigen Darstellung Ihrer Geschäftsprozesse. Ein Orchestrator dient als zentrale Informationsquelle für den Status jeder Prozessinstanz. Sie sehen sofort:

    • Welchen Schritt ein bestimmter Prozess gerade ausführt.
    • Wo und warum ein Prozess fehlgeschlagen ist.
    • Die vollständige Prozesshistorie für Audits und Analysen.
    • Leistungsengpässe, bei denen Schritte zu lange dauern.

    Durch die Modellierung dieser Abläufe in einem Standard wie BPMN wird diese Transparenz sowohl technischen als auch geschäftlichen Stakeholdern zugänglich gemacht. Entwickler können Probleme schneller beheben, während Business-Analysten den Prozess verstehen und verbessern können. So entsteht eine leistungsstarke, kollaborative Umgebung.

  • 2. Überlegene Widerstandsfähigkeit und Fehlertoleranz

    In verteilten Systemen sind Ausfälle unvermeidlich. Orchestrierung bietet Ihnen eine leistungsstarke Möglichkeit, diese elegant zu handhaben. Ein dedizierter Orchestrator kann zustandsbehaftete Interaktionen über lange Zeiträume verwalten und ermöglicht Ihnen so die Implementierung komplexer Fehlerbehandlungs- und Wiederherstellungsmuster, die mit reiner Choreografie kaum realisierbar sind. Dazu gehören:

    • Automatische Wiederholungsversuche: Ein fehlgeschlagener Serviceaufruf wird automatisch mit einer konfigurierbaren Backoff-Strategie wiederholt.
    • Timeouts und Eskalationen: Timeouts für bestimmte Schritte können definiert und ein Eskalationspfad automatisch ausgelöst werden, wenn ein Service nicht reagiert.
    • Kompensationslogik: Schlägt ein späterer Prozessschritt fehl (z. B. „Versand“), kann der Orchestrator automatisch kompensierende Aktionen auslösen (wie „Zahlung stornieren“ und „Lagerbestand auffüllen“), um die Datenkonsistenz zu gewährleisten.

    Dadurch bleiben Ihre einzelnen Microservices schlank und auf ihre Kernfunktionen fokussiert, während der Orchestrator die komplexe, zustandsbehaftete Logik für den reibungslosen Ablauf des Gesamtprozesses übernimmt.

Sind Sie bereit, Ihren Erfolg selbst zu orchestrieren?

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